Das Schiff

Unser Schiffsrestaurant wurde 1930 gebaut. Unter dem Namen „Alster III“ wurde es in Betrieb genommen und war dann rund 3 Jahrzehnte das Flaggschiff der „weißen Flotte“, bis es im Jahr 1962 ausgemustert wurde.

Gäste wie König Christian von Dänemark, Kaiser Wilhelm oder gar Königin Elisabeth schipperten mit solchen Schiffen über die Alster.

Im Jahre 1989 von Teresio Bruni übernommen, bekam es 1990 seinen heutigen Namen Galatea, welcher aus der griechischen Mythologie stammt. Damals wie heute begeistert der ehemalige Alsterdampfer mit seiner ausgezeichneten Küche.

Die Legende

von der Galatea

Der Name „Galatea” (auch Galateia) stammt aus der griechischen Mythologie.

Galatea war eine der 50 Töchter des Meersgottes Neurus, dem Menschen wohlgesinnte Meeresnymphen, auch Nereiden genannt, und der Okeanide Doris. Der Legende zufolge kommen die Nereiden den bedrängten Seeleuten zur Hilfe und werden vor allem in Hafenorten verehrt. Galatea wurde vergeblich vom Zyklopen Polyphem umworben. Polyphem tötete im Zweikampf den von ihr geliebten Hirten Acis, in dem er einen mächtigen Felsblock gegen Acis schleuderte, der ihn zermalmt.

Galateas verzweifelte Klage wird von den Göttern erhört. Sie verwandelt den Toten in einen sprudelnden Quell, dessen leise klingendes Murmeln wie Liebesgeflüster für ewige Zeiten von der Liebe zwischen Galatea und Acis erzählt.

Georg Frierich Händel schrieb ca. 1720 das „Weltliche Oratorium”, in dem der Chor im Sinne des antiken Dramas die Legende von Acis und Galatea kommentiert. Der Text beruht auf der Italienischen Kante „Aci, Galatea e Poliferno” die Händel in Neapel komponiert hatte. Die Handlung geht auf Theokrits und Ovids Metamorphosen zurück. Die Beiden hatten die griechische Sage von der Entstehung des Flüßchens Aci am Fuße des Ätha aufgegriffen.

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